Webradio und Livestream

Spezialtipp

Zum 150. Geburtstag von G.K. Chesterton

Bild: HR/Kurt Bethke

Sonntag, 14:00 Uhr HR2

Der Club seltsamer Berufe

Zum 150. Geburtstag von G.K. Chesterton

Das Abenteuer des Major Browns und Der Besuch des Landpfarrers, Zwei außergewöhnliche Berufe und Geschichten zum Schmunzeln, In der Bearbeitung von Heinrich Böll, Regie: Karlheinz Schilling. Gert Westphal

Tagestipp

Heute, 20:04 Uhr WDR3

WDR 3 Konzert

Mit Odilo Clausnitzer Jazzfest Bonn Drei Charakterköpfe des aktuellen Jazz nehmen sich Beatlessongs vor: Pianistin Julia Hülsmann, Posaunist Nils Wogram und Vibrafonist Christopher Dell machen aus den Pop-Dauerbrennern eine fein gesponnene Kammermusik. Julia Hülsmann ist die wohl prominenteste Jazzmusikerin Deutschlands. Eine ihrer oft bewiesenen Stärken als Komponistin ist die feinfühlige Arbeit mit Songformen. Für ihr Programm "Come Together" hat sie aus weltbekannten Beatles-Songs eine kunstvolle Instrumentalmusik destilliert. Ihre Versionen überführen die Pop-Klassiker in zeitgenössischen Kammerjazz, ohne die ursprünglichen Melodien aus dem Blick zu verlieren. Julia Hülsmanns Partner in dem ungewöhnlich besetzen Trio sind zwei vielfach prämierte Ausnahmesolisten: Nils Wogram, Posaune und Christopher Dell, Vibrafon. Die Berliner Sängerin Mirna Bogdanovic macht mit ihrer Band eine stimmungsvolle, manchmal melancholische, immer tiefschürfende Musik zwischen Jazz und Indiepop. Gerade ist sie dafür mit dem Deutschen Jazzpreis für das "Album des Jahres" belohnt worden. Die amerikanische Bassistin Linda May Han Oh setzt in ihrer Musik Gesangsstimmen wie Instrumentalfarben ein. Mit ihrem Weltklasse-Quartett macht sie einen tänzerisch-komplexen Modern Jazz voll dichter Groove-Schichtungen und faszinierender Soli. Come Together - Julia Hülsmann spielt Beatles; Nils Wogram, Posaune; Christopher Dell, Vibraphon; Julia Hülsmann, Piano anschließend: Mirna Bogdanovic singt Indie-Jazz; Kateryna Kravchenko, Gesang; Mirna Bogdanovic Group anschließend: Modern Jazz Linda May Han Oh Quartet Aufnahmen aus dem LVR-LandesMuseum, Bonn und dem Stadtgarten Köln

Konzerttipp

Heute, 23:03 Uhr WDR3

WDR 3 Studio Neue Musik

Mit Jennifer Walshe Shut up and train: 13 Wege, KI zu betrachten WDR 3 Studio Neue Musik Hier stehen die Komponist:innen von heute im Fokus. Oft im Dialog mit den Künstler:innen selbst präsentiert WDR 3 exklusive Neuproduktionen, rare Mitschnitte, musikalische Trends und ästhetische Debatten. Mit Neuer Musik näher dran an den Themen unserer Zeit.

Hörspieltipp

Heute, 18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Xerxes und die Stimmen aus der Finsternis Von Magda Woitzuck Regie und Komposition: Peter Kaizar Mit: Alina Fritsch, Regina Fritsch, Till Firit, Eva Mayer, Wolfram Berger, Michael Smulig Ton und Technik: Anna Kuncio, Manuel Radinger Produktion: HR / ORF 2021 Länge: 74"26 Urkomische Abrechnung mit dem abendländischen Patriarchat. Ein aberwitziger Ritt durch die Menschheitsgeschichte mit sechs SchauspielerInnen in 53 Rollen! Es ist das Jahr 519 vor Christi Geburt, da erblickt ein Junge das Licht der Welt, dessen Namen man noch Jahrtausende später kennen wird: Xerxes. Eine Menge Dinge zeichnen ihn aus: seine Taten, seine Untaten und der Umstand, dass man die Namen vieler Frauen aus seinem Umfeld kennt. Im Erzählen einer Archäologin lässt die Autorin Magda Woitzuck Xerxes" Lebensgeschichte andere Leben berühren und durch die Zeit springen wie einen Stein, der übers Wasser hüpft, der Gegenwart entgegen: von Jesu Kreuzigung zum apokalyptischen Pestausbruch von 1347, von der Entdeckung Amerikas bis zur Verbannung der Frauen aus Kirchenchören. Diese Verbannung ist es, der die Hoden von Abertausenden Knaben zum Opfer fallen. Fortan dürfen die Stimmen der Soprankastraten in keiner Oper mehr fehlen, so auch nicht in jener mit dem Titel "Xerxes" von Georg Friedrich Händel, dessen Arie "Ombra mai fu" an der Schwelle zum 20. Jahrhundert Radiogeschichte geschrieben hat. "Das Stück entstand durch Zufall: Eine Freundin von mir ist Mezzosopranistin, und vor vielen Jahren sprachen wir über Händels Xerxes und die seltsame Aufführungspraxis jener Zeit, keine Frauen auf der Bühne zu dulden. Für mich wurden Kastratentenöre ein großartiges Beispiel dafür, warum Feminismus für alle Menschen wichtig ist: Wenn Frauen singen dürfen, muss man nämlich keine Jungs entmannen." (Magda Woitzuck) Magda Woitzuck, geboren 1983 in Wien, schreibt Prosa und Hörspiele, darunter "O Eurydike! Die Liebe höret nimmer auf" (SWR/ORF 2022), "Die Abkürzung" (Deutschlandfunk Kultur 2020). Für "Die Schuhe der Braut" (ORF) wurde sie mit dem Deutschen Hörspielpreis der ARD 2018 ausgezeichnet.

Featuretipp

Heute, 14:04 Uhr SWR Kultur

Feature

dokKa 11 - Das Preisträgerstück: Arschlochmama. Wenn Eltern und Kinder streiten. Feature Von Karen Muster Das Karlsruher "dokKa" ist das weltweit einzige Festival, das sowohl Dokumentarfilme als auch Features aufführt und mit Preisen auszeichnet. Weil Karlsruhe ganz in unserer Nähe liegt und wir das dokKa für einer der außergewöhnlichsten und charmantesten Dok-Veranstaltungen überhaupt halten, senden wir das von der Jury auserwählte Sieger-Feature: "Arschlochmama. Wenn Eltern und Kinder streiten."

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Nachrichten

Die aktuellen Meldungen aus der NDR Info Nachrichtenredaktion.

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NDR

David Grossman: Eine Frau flieht vor einer Nachricht (1/3)

Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von David Grossman Ora, eine Frau um die 50, bricht auf zu einer verzweifelten Reise, einer rastlosen Wanderung durch die Berge und Täler Galiläas. Sie ist geflüchtet aus Tel Aviv aus Angst vor einer Todesnachricht. Ihr jüngster Sohn Ofer hat sich nämlich freiwillig zu einem Militäreinsatz gemeldet. Und Ora rechnet mit dem Schlimmsten. David Grossman wurde, neben zahlreichen anderen Preisen, 2010 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt.

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